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SPD-Politiker kritisiert Griechenland

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28.02.2012

Rüstungsausgaben SPD-Politiker kritisiert Griechenland

„Der griechische Militäretat ist rational überhaupt nicht nachzuvollziehen“.

Osnabrück – Der rüstungspolitische Sprecher der SPD, Michael Groschek, hält die griechischen Militärausgaben für zu hoch. „Der griechische Militäretat ist rational überhaupt nicht nachzuvollziehen“, sagte Groschek der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. „Würde Deutschland gemessen an der Bevölkerungszahl in griechischen Verhältnissen leben, hätten wir hier eine Million Soldaten stationiert.“

Groschek sagte, es sei empörend, dass Internationaler Währungsfonds, EU und Weltbank den Griechen zwar Einschnitte bei der Rente, aber nicht beim Militär vorschrieben. Die Bundesregierung habe zu sehr die Interessen der heimischen Waffenindustrie im Blick. 2010 habe die Bundesrepublik für 403 Millionen Euro Waffen nach Griechenland verkauft. „Wenn das so weitergeht, saniert der Steuerzahler nicht die Griechen, sondern die heimische Waffenproduktion, etwa in Bayern“, sagte Groschek.

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