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Aydan Özoğuz

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14.09.2017

SPD Özoguz will mehr Sachlichkeit im Wahlkampf

„Wir brauchen eine Debatte ohne Hetze, ohne Konkurrenzen und ohne Fakenews.“

Berlin – Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, beklagt eine von Emotionen und Vorurteilen beherrschte Debatte über Zuwanderung im Wahlkampf und hat sich für mehr Sachlichkeit ausgesprochen.

„Deutschland ist ein vielfältiges Land, aber wir reden zu wenig darüber, was funktioniert und was nicht funktioniert“, sagte die SPD-Politikerin dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Wir brauchen eine Debatte ohne Hetze, ohne Konkurrenzen und ohne Fakenews“, forderte Özoguz.

Die Integrationsbeauftragte kritisierte, dass vor allem „jene, die sich als Kritiker gerieren, gern auf Unwahrheiten zurückgreifen“. Die gegenwärtige Zuwanderungsdebatte blendet laut Özoguz das Problem der Diskriminierung von Migranten in Deutschland aus.

„Herkunft darf kein Schicksal sein. Alle brauchen die gleichen Chancen auf Teilhabe: im Bildungswesen, bei der Bewerbung zum Ausbildungs- oder Arbeitsplatz oder im Gesundheitswesen“, forderte Özoguz. Darüber wollen am Donnerstag und Freitag Politiker und Praktiker beim „Zukunftskongress Migration und Integration“ in Berlin beraten.

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