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Berlin

© Thomas Wolf, www.foto-tw.de / CC BY-SA 3.0

26.02.2016

SPD-Landeschef Stöß AfD passt nicht zu weltoffenem Berlin

„Berlin ist eben nicht Dresden, Berlin ist nicht Sachsen und das soll auch so bleiben.“

Berlin – Berlins SPD-Vorsitzender Jan Stöß hat sich gelassen über den starken AfD-Zuwachs in den Umfragen geäußert. Nach dem jüngsten Berlin-Trend von rbb-Abendschau und Berliner Morgenpost käme die AfD im Moment auf 10 Prozent. Stöß verwies am Freitag im RBB-Inforadio darauf, dass die Befragten zugleich die Entwicklung Berlins zur internationalen Metropole begrüßen.

Die meisten Bürger seien stolz darauf, in einer weltoffenen Stadt zu leben: „Berlin ist eben nicht Dresden, Berlin ist nicht Sachsen und das soll auch so bleiben. Und eine Partei wie die AfD, die darüber phantasiert, dass man Menschen an der Grenze erschießen muss, die passt nicht zu Berlin. Und deshalb werden wir auch dafür kämpfen, dass diese Partei nicht ins Berliner Abgeordnetenhaus kommt.“

Der SPD-Landeschef reagierte auch auf Äußerungen des Berliner CDU-Generalsekretärs Wegner, der zuvor im Inforadio die mangelnde Zusammenarbeit in der Großen Koalition kritisiert hatte. Es sei sehr gut, dass der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) etwa die Krise am Lageso zur Chefsache erklärt habe, sagte Stöß.

„Ich bin froh, dass Müller und die gesamte SPD-Senatsmannschaft da eingegriffen haben, als eine ganze Menge Dinge eben auch schleifen gelassen worden sind und nicht gut funktioniert haben. Ich glaube, das war auch nötig.“

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