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SPD-Laizisten wollen nicht klein beigeben

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21.02.2012

Freidenker SPD-Laizisten wollen nicht klein beigeben

“Ich glaube, dass wir emotional und symbolisch ein sehr wichtiges Thema besetzt haben”.

Berlin/Nürnberg – Trotz der ablehnenden Haltung der Parteispitze wollen Laizisten in der SPD weiter für eine stärkere Trennung von Religion und Staat in Deutschland kämpfen. “Wir machen die Erfahrung, dass unsere Anliegen an der Basis der SPD auf sehr große Resonanz stoßen”, sagte Michael Bauer, Bundessprecher der Laizisten-Gruppierung, in einem Interview der Nachrichtenagentur dapd.

“Ich glaube, dass wir emotional und symbolisch ein sehr wichtiges Thema besetzt haben.” Bauer verwies auf die Millionen Menschen, die als kirchliche Mitarbeiter “von den wirklich überholten Sittengesetzen der christlichen Kirchen” betroffen seien. Es sei “ein ursozialdemokratisches Thema”, hier für Freiheit zu sorgen.

Der SPD-Vorstand verweigert der Gruppe mit rund 1.000 Mitgliedern die Anerkennung als offizieller Arbeitskreis. Parteichef Sigmar Gabriel und Generalsekretärin Andrea Nahles wiesen unlängst Vorwürfe zurück, die Sozialdemokraten verprellten damit die Freidenker in der Partei.

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