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Kosten für Nachbehandlung erlassen

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13.01.2012

Brustimplantate Kosten für Nachbehandlung erlassen

Das Gesetz gibt den Krankenkassen diesen Spielraum.

Berlin – Im Skandal um schadhafte Brustimplantate hat die SPD gefordert, betroffenen Patientinnen die vorgesehene Kostenbeteiligung für Nachbehandlungen zu erlassen. Das Gesetz gebe den Krankenkassen diesen Spielraum, sagte der SPD-Politiker Karl Lauterbach dem Berliner „Tagesspiegel“.

Mit den Operationen seien die Frauen kein unnötiges Risiko eingegangen, sondern zu Opfern einer betrügerischen Firma geworden, von der sie wegen Konkurses auch keinen Schadensersatz erwarten könnten. Eine Unterscheidung zwischen medizinisch veranlassten Implantationen, etwa nach Brustkrebsoperationen, und rein ästhetisch motivierten Eingriffen bei der Kostenerstattung dürfe es in diesem Fall deshalb nicht geben.

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