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Katarina Barley

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15.07.2017

SPD Barley will nach Bundestagswahl wieder Familienministerin werden

Der Union warf Barley vor, in der Familienpolitik „total unglaubwürdig“ zu sein.

Berlin – Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) will das Amt auch nach der Bundestagswahl weiter ausüben. „Ja, das habe ich vor“, sagte sie der „Saarbrücker Zeitung“ (Samstagsausgabe) als Antwort auf die Frage, ob sie das Amt auch nach dem 24. September weiter ausüben wolle.

Es gehe in ihrem Ressort um zentrale Themen für die Gesellschaft wie Zusammenhalt, Familie und Generationengerechtigkeit. „Das ist eine große Verantwortung, die ich sehr gern übernehme.“

Barley war erst Anfang Juni ernannt worden, nachdem Vorgängerin Manuela Schwesig (SPD) als Ministerpräsidentin nach Mecklenburg-Vorpommern gegangen war.

Der Union warf Barley vor, in der Familienpolitik „total unglaubwürdig“ zu sein. „Viele der jetzigen Forderungen von CDU und CSU, etwa Kinderrechte ins Grundgesetz, wurden von ihnen vier Jahre lang blockiert.“ Gesellschaftspolitisch sei die Union „immer noch nicht in der Gegenwart angekommen“, sagte Barley unter Hinweis auf das Ehegattensplitting und den Streit um das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit.

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