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Wohnhaus

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30.12.2012

Mangel an bezahlbarem Wohnraum SPD arbeitet an Konzept gegen teures Wohnen

„Die Menge bleibt der entscheidende Faktor.“

Berlin – Die SPD arbeitet intensiv an Konzepten, um in großen Städten mehr bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen.

Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet, schlägt eine interne Arbeitsgruppe, geleitet vom früheren Bau- und Verkehrsstaatssekretär Achim Großmann, unter anderem vor, Genossenschaftsmodelle zu fördern, den „Wohn-Riester“ als Instrument der Eigentumsbildung zu vereinfachen, den Verkauf öffentlicher Wohnungsunternehmen zu stoppen und der Umwandlung von Wohnraum in Ferienappartements oder Büros entschiedener zu begegnen. Sozialer Wohnungsbau früherer Jahre mit Großprojekten in Stadtrandlage spielt in dem Konzept keine Rolle mehr.

Der Hamburger Erste Bürgermeister Olaf Scholz, der die Wohnungsnot schon im Wahlkampf 2011 zum Thema gemacht hatte, sagte im „Spiegel“: „Die Menge bleibt der entscheidende Faktor; an andere Allheilmittel zu glauben wäre eine Illusion.“

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