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5,5 Millionen Anwaltshonorar unter Steinbrück

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22.02.2013

SPD 5,5 Millionen Anwaltshonorar unter Steinbrück

Steinbrück hielt nach seiner Ministerzeit Vortrag für Kanzlei.

Berlin – Eine Berliner Anwaltskanzlei soll im Zuge der Bankenrettung unter dem damaligen Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) rund 5,5 Millionen Euro als Beratungshonorare bekommen haben. Dies berichtete das Onlineportal „bild.de“ am Freitag unter Berufung auf eine Sprecherin der Finanzmarkt-Stabilisierungsanstalt (FMSA) in Frankfurt. Nach seiner Ministerzeit soll der jetzige SPD-Kanzlerkandidat gegen Honorar einen Vortrag bei der Kanzlei gehalten haben.

Laut „bild.de“ hat die zum Geschäftsbereich des Bundesfinanzministeriums gehörende Behörde zwischen Oktober 2008 und Oktober 2009 rund 5,5 Millionen Euro an die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer als Honorar gezahlt. Die FMSA ist selbst im Zuge der Bankenrettung gegründet worden und heute vor allem mit der Restrukturierung von Kreditinstituten befasst. Laut „Bild“ hat Steinbrück 2011 für einen Vortrag 15.000 Euro von der Kanzlei erhalten.

Bereits vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass die Kanzlei 1,8 Millionen Euro vom Finanzministerium während der Amtszeit des jetzigen SPD-Kanzlerkandidaten erhalten hat.

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