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Sparmaßnahmen im Parlament vorgelegt

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11.02.2012

Griechenland Sparmaßnahmen im Parlament vorgelegt

Auf den Straßen demonstrierten Tausende gegen das Sparpaket.

Athen – Nach einer Dringlichkeitssitzung des griechischen Kabinetts ist am Freitagabend der Gesetzentwurf für neue Sparmaßnahmen ins Parlament eingebracht worden. Am Sonntag sollen die Abgeordneten über die von den internationalen Kreditgebern geforderten Sparbeschlüsse abstimmen und damit den Weg freimachen für ein neues Rettungspaket im Umfang von 130 Milliarden Euro. Unter anderem sehen die Maßnahmen die Entlassung tausender Staatsbediensteter sowie eine Absenkung des Mindestlohns vor.

Zuvor hatte am Freitag die kleine rechte Koalitionspartei LAOS angekündigt, gegen die Sparmaßnahmen zu stimmen. Außerdem traten vier ihrer Kabinettsmitglieder sowie zwei aus den Reihen der Sozialisten aus Protest zurück. Auch auf den Straßen demonstrierten Tausende gegen das Sparpaket.

Ministerpräsident Lukas Papademos warnte davor, die Rettung scheitern zu lassen. “Ein Staatsbankrott würde unser Land in ein katastrophales Abenteuer stürzen. Es würde Bedingungen schaffen, die zu unkontrollierbarem wirtschaftlichem Chaos und sozialer Explosion führen”, sagte er.

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