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Spahn verteidigt Zusatzabgabe

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15.02.2012

Kinderlose Spahn verteidigt Zusatzabgabe

2040, 2050 ist jeder dritte Deutsche über 60 Jahre alt.

Berlin – Der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn verteidigt den Vorstoß der Jungen Gruppe der Unions-Fraktion, Kinderlose mit einer Zusatzabgabe in der Kranken- und Pflegeversicherung zu belasten. 2040, 2050 sei jeder dritte Deutsche über 60 Jahre alt, die Zahl der Pflegebedürftigen werde dann sehr groß sein, sagte Spahn am Mittwoch im ARD-”Morgenmagazin”. Mit dem Problem dürfe man die Arbeitnehmer des Jahres 2050 nicht allein lassen.

Wer Kinder großziehe, investiere damit bereits in die Zukunft des Systems, betonte der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion. Kinderlose, die objektiv besser gestellt seien, könnten sich dann finanziell einbringen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Dienstag den Vorschlag abgelehnt. Spahn bestätigte, dass die Junge Gruppe mit der CDU-Chefin Merkel über das Thema gesprochen habe und dabei ermuntert worden sei, Vorschläge über die Zukunft der Sozialkassen zu machen. Zu begrüßen sei, dass jetzt offen und nicht abstrakt über das Thema debattiert werde.

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