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Spahn sieht Sicherheit in deutschen Stadien gegeben

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15.01.2012

Stadien Spahn sieht Sicherheit in deutschen Stadien gegeben

Rekordwert der vergangenen Saison: Polizei 846 gibt verletzte Personen bei 1. und 2. Bundesliga an.

Mainz – Trotz der Rekordzahl an Verletzten in der Saison 2010/11 sieht der frühere DFB-Sicherheitschef Helmut Spahn die Situation in deutschen Fußball-Stadien nicht als besorgniserregend an. “Jede verletzte Person ist eine zuviel. Die Diskussion ist aber ein Stück weit verlogen. Viele Auseinandersetzungen finden außerhalb des Stadions statt. International haben wir die sichersten Stadien”, sagte Spahn im ZDF-Sportstudio.

In der vergangenen Saison hatte die Polizei 846 verletzte Personen bei Spielen der 1. sowie 2. Bundesliga und damit einen Rekordwert registriert. Diese Anzahl an Verletzten habe das Münchner Oktoberfest an einem Tag, und da thematisiere auch niemand ein Alkoholverbot, ergänzte Spahn. “Wir müssen alles dafür tun, die Zahl nach unten zu bringen. Wir müssen aber auch die Relationen betrachten.”

Spahn war bis Ende September 2011 Sicherheitsbeauftragter des DFB, bevor er zum Internationalen Zentrum für Sicherheit im Sport (ICSS) nach Doha wechselte.

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