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Philipp Rösler

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23.06.2013

Spähprogramm "Tempora" Rösler fordert von britischer Regierung Aufklärung

„Sollten die Vorwürfe zutreffen, wäre das nicht hinnehmbar.“

Berlin – FDP-Chef Philipp Rösler hat sich entsetzt über Berichte gezeigt, wonach Großbritannien ein noch viel umfangreicheres Abhörprogramm betreiben soll als die USA. „Sollten die Vorwürfe zutreffen, wäre das nicht hinnehmbar. Die Privatsphäre darf nicht immer mehr aufgeweicht und Freiheitsrechte beschnitten werden“, sagte der Vizekanzler dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe).

Rösler forderte umgehend Aufklärung über das britische Spähprogramm Tempora: „Jetzt ist die britische Regierung gefragt, schnell Transparenz zu schaffen.“ Auch in Brüssel gehöre das Thema auf die Tagesordnung, damit Europa in dieser Frage mit einer Stimme spreche und handele, sagte Rösler.

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