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Spahn will bisheriges Ehegattensplitting erhalten

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28.02.2013

CDU Spahn will bisheriges Ehegattensplitting erhalten

„Das Ehegattensplitting hatte nie etwas mit Kindern zu tun.“

Berlin – Der CDU-Abgeordnete Jens Spahn hat in der aktuellen Diskussion über die Gleichstellung von Ehe und Lebenspartnerschaft vor einer Umwandlung des Ehegattensplittings in ein Familiensplitting gewarnt. „Ein konsequent zu Ende gedachtes Familiensplitting, bei dem es nur noch auf Kinder ankommt, bedeutet die totale Nivellierung, das ist das Ende der Ehe“, sagte Spahn der „Welt“.

Der nordrhein-westfälische CDU-Chef Armin Laschet und Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hatten zuvor einen Ersatz des Ehegattensplittings durch ein Familiensplitting in die Debatte um die steuerliche Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften eingebracht.

Spahn sagte hierzu: „Das Ehegattensplitting hatte nie etwas mit Kindern zu tun.“ Es sei entstanden, um die Benachteiligung von Ehen im Steuerrecht zu beenden. Das Splitting sei die Anerkennung einer auf Dauer angelegten Lebens- und Erwerbsgemeinschaft von zwei Menschen. „Und das muss auch so bleiben“, forderte Spahn.

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