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20.10.2009

“Sonderimpfstoff” gegen Schweinegrippe sorgt für heftige Kritik

Berlin – Die Bundesregierung gerät nach Berichten über einen „Sonderimpfstoff“ gegen die Schweinegrippe für Politiker und Beamte immer stärker in die Kritik. Wie die Bundesregierung mitteilte, seien alle Präparate ähnlich. Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte an, sich den „normalen“ Impfstoff verabreichen zu lassen. „Da hat die Bundesregierung Mist gebaut“, kritisierte Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender der Grünen, das Vorgehen der Bundesregierung. „Es gibt keinen guten und keinen schlechten Impfstoff“, weist Bundesgesundheitsministeriumssprecher Klaus Vater die Kritik zurück. Alle Wirkstoffe gegen die Schweinegrippe seien „wirksam, sicher und zuverlässig“. Die massive Kritik kam vor allem deshalb auf, weil das Innenministerium einen anderen Wirkstoff, als den für die Massenimpfung der Bevölkerung bestimmten, bestellt hatte. Der besondere Impfstoff „Celvapan“ vom US-Hersteller „Baxter“ kommt ohne einen Wirkverstärker aus und ist deshalb deutlich verträglicher als der Massenimpfstoff „Pandemrix“.

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