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Solarfirmen buhlen um Werbeverträge mit Bundesligaclubs

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12.08.2011

Boom Solarfirmen buhlen um Werbeverträge mit Bundesligaclubs

Marketingexperten zweifeln.

Leverkusen – Solarfirmen buhlen derzeit massiv um die Plätze auf den Trikots der deutschen Spitzenvereine, wie Champions-League-Teilnehmer Bayer 04 Leverkusen. Der neue Hauptsponsor heißt dort Sunpower und hat den alten Sponsor Jinko Solar und damit die chinesische Konkurrenz aus dem Unternehmen verdrängt.

„Gleichzeitig mit zwei konkurrierenden Solarunternehmen zu werben, würde natürlich keinen Sinn machen“, sagte Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser dem „Handelsblatt“. Die Zusammenarbeit der Werkself mit Jinko Solar währte somit nur eine Woche. Dafür erhält Leverkusen sieben Millionen Euro von Sunpower.

Auch infolge des Ausstieges aus der Atomenergie sponsern derzeit 14 Solarunternehmen elf Bundesligisten. Schätzungen der Sponsoringberatung Sport+Markt zufolge garantieren sie Einnahmen von 19 Millionen Euro pro Jahr.

Doch Marketingexperten zweifeln. „Marketingstrategisch ist es schlecht, wenn so viele Unternehmen aus der gleichen Branche zeitgleich mit der Bundesliga werben“, sagt Frank Dopheide, Leiter des Beratungsunternehmens Deutsche Markenarbeit im „Handelsblatt“.

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