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08.07.2012

1. Bundesliga Simon Rolfes kritisiert Jugendwahn

„Alle wollen in fünf Jahren etwas gewinnen.“

Berlin – Nationalspieler Simon Rolfes hat bemängelt, dass die Bundesligavereine ihr Heil fast ausschließlich in der Verjüngung ihrer Mannschaften sehen. „Es geht in Deutschland anscheinend nur noch darum: Hauptsache junge Spieler, denn dann haben wir ja die Mannschaft der Zukunft“, sagte Rolfes der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe).

„Aber alle haben die Mannschaft der Zukunft, weil alle Mannschaften mittlerweile jung sind. Alle wollen in fünf Jahren etwas gewinnen. Natürlich braucht ein Kader entwicklungsfähige Spieler, aber die Mischung in einem Team muss stimmen. Ein Verein braucht auch den kurzfristigen Erfolg. Sonst kann er gleich die A-Jugend aufs Feld schicken“, so Rolfes.

Für seinen Verein Bayer Leverkusen verspricht sich der Kapitän viel vom neuen Trainergespann Sami Hyypiä und Sascha Lewandowski. „Ich denke, mit den beiden haben wir die Wahrscheinlichkeit, erfolgreich zu sein, deutlich erhöht“, sagte Rolfes.

Bei den Saisonzielen des Werksclubs ist er dennoch zurückhaltend. „Man muss sich klar machen, dass wir viele Abgänge haben, darunter auch hochkarätige Spielerpersönlichkeiten. Und dass wir in der Breite nicht in demselben Maße eingekauft haben. Wir haben auch nicht wie andere Mannschaften eingekauft. Von daher würde ich die Erwartungen in diesem Jahr erst einmal niedriger ansetzen“, sagte der 30-Jährige.

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