Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

18.09.2010

Siemens-Tochter SIS baut 2.000 Arbeitsplätze ab

Berlin – Bei der Siemens-Tochter SIS ist vorerst keine Besserung in Sicht. Das geht aus einer Betriebsvereinbarung zum Personalabbau von 2.000 Jobs in Deutschland hervor. Demnach haben es die Manager nicht geschafft, den Nachfrageeinbruch zu stoppen oder wenigstens deutlich zu verlangsamen, berichtet der „Spiegel“. Für das am 30. September ablaufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern nur noch mit Verkaufserlösen von rund 4,1 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte der Hightech-Ableger von Siemens immerhin knapp 4,7 Milliarden Euro umgesetzt.

In dem Papier erläutert die Geschäftsleitung zudem, wie sie ihre Problemtochter sanieren will. Die oberste Hierarchieebene soll halbiert werden. Aus sieben Geschäftsfeldern werden drei. Langjährigen Mitarbeitern, die bis Ende September freiwillig ausscheiden, bietet der Konzern eine Abfindung von bis zu 300.000 Euro. Wer zunächst in eine Transfergesellschaft wechselt, bekommt maximal 210.000 Euro. Der Plan geht optimistisch davon aus, dass die Siemens-Tochter ab 2012 wieder deutlich wächst und ein Jahr später branchenübliche Renditen erzielt.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/siemens-tochter-sis-baut-2-000-arbeitsplaetze-ab-15261.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen