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29.11.2009

Sicherheitsbehörden setzen auf Deradikalisierung von Islamisten

Berlin – Die deutschen Sicherheitsbehörden wollen bei der Terrorbekämpfung künftig stärker auf eine Deradikalisierung militanter Islamisten setzen. Dazu wird nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ Mitte Dezember im Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum in Berlin ein neues Forum gegründet, das die bisherigen Ansätze in diesem Bereich bündeln und neue Strategien erarbeiten soll. Bis jetzt gibt es in den Bundesländern bei Polizeibehörden und Verfassungsschutzämtern einen Flickenteppich aus Projekten, von Aufklärungscomics bis hin zu persönlichen Gesprächen mit gewaltbereiten Islamisten. Zudem soll auf bereits verurteilte Dschihadisten, die durch die Rekrutierung Mitgefangener nach Ansicht der Behörden auch im Gefängnis eine besondere Gefahr darstellen, künftig unter anderem durch religiöse Organisationen oder gemäßigte Imame deradikalisierend eingewirkt werden.

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