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Erika Steinbach

© Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde

28.01.2013

CDU-Politikerin Steinbach Sexismus-Debatte ist „völlig überzogen“

„Als Frau habe ich jederzeit die Möglichkeit, ein Stoppschild zu setzen.“

Berlin – Die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach hält die aktuelle Sexismus-Debatte für „völlig überzogen“. „Es liegt an einem selber, wie weit der andere gehen kann“, sagte Steinbach der Tageszeitung „Welt“. „Als Frau habe ich jederzeit die Möglichkeit, ein Stoppschild zu setzen.“

Sie selbst sei mit Rainer Brüderle immer gut ausgekommen: „Er macht gern Komplimente, manchmal vielleicht auch welche, die nicht jede Frau mag“, sagte Steinbach. „Er ist eben ein Mann mit Eigenheiten.“

Dass die „Stern“-Journalistin erst ein Jahr nach dem angeblichen Vorfall damit an die Öffentlichkeit gehe, sei „pures politisches Kalkül“.

Zudem unterschlage die Debatte, wie oft Männer belästigt würden. Als Beispiel nannte Steinbach ihren Mann, einen ehemaligen Dirigenten. „Was der von Frauen belästigt wurde, das können Sie sich gar nicht vorstellen“, sagte Steinbach der Zeitung.

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