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Horst Seehofer

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01.12.2012

Homo-Ehe Seehofer lehnt Aufwertung ab

Schutz von Ehe und Familie ist nicht umsonst im Grundgesetz.

München – Unmittelbar vor dem CDU-Bundesparteitag in Hannover hat CSU-Chef Horst Seehofer einer steuerlichen Gleichstellung von Homo-Ehen eine klare Absage erteilt. Er beharre darauf, dass es „auch in Zukunft eine Form der Privilegierung von Ehe und Familie geben muss“, sagte Seehofer der „Welt am Sonntag“. „Der besondere Schutz von Ehe und Familie ist nicht umsonst ins Grundgesetz geschrieben.“

Der bayerische Ministerpräsident äußerte „Respekt vor gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften“, warnte allerdings vor einem gesetzgeberischen Schnellschuss. Er empfehle, das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Ehegattensplitting abzuwarten.

Die CDU-Spitze erwartet für den in der kommenden Woche beginnenden Parteitag lebhafte Debatten über die steuerliche Gleichstellung homosexueller Paare. Nach Angaben von CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe liegen zwei konkurrierende Anträge zur Beratung vor.

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