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20.01.2013

Friedensengagement Schweizer Diplomaten vermitteln im Mali-Konflikt

Gespräche mit Vertretern der Tuareg.

Bamako – Schweizer Diplomaten versuchen im Konflikt im westafrikanischen Mali, direkte Verhandlungen zwischen der Regierung und den Tuareg-Rebellen zu vermitteln. Zwar seien die Vermittlungsbemühungen durch die Intervention Frankreichs, die man als legitim ansehe, nicht einfacher geworden, wie Claude Wild, Leiter der zuständigen Abteilung im Schweizer Außenministerium, im Gespräch mit der „Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag“ erklärte. „Sie ist jedoch umso wichtiger, als für die Zukunft des Landes der Dialog beibehalten werden muss.“

Die eidgenössischen Vermittler führten vor allem Gespräche mit Vertretern der Tuareg innerhalb der säkularen „Nationalen Bewegung für die Befreiung des Azawad“ (MNLA). „Hingegen haben wir keinen Kontakt zu den terroristischen Gruppierungen der radikalen Dschihadisten, mit denen es auch nichts zu verhandeln gibt“, betonte Wild im Gespräch mit der Zeitung.

Ihm zufolge werde die Schweiz von vielen Staaten, darunter Frankreich und die Vereinigten Staaten, dazu ermutigt, ihr Friedensengagement für Mali im Verbund mit Burkina Faso fortzuführen.

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