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"Gegen Miete"-Graffiti an einer Hauswand in Berlin-Neukölln

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22.09.2017

Schulz „Mietpreisbremse II muss kommen“

Bei den Mieten sei eine Obergrenze erreicht.

Berlin – SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz plant im Falle seines Wahlsiegs eine Initiative gegen explodierende Mieten in Deutschland.

„Die Mietpreisbremse II muss kommen“, sagte Schulz am Freitag in einer Townhall-Sendung der „Bild-Zeitung“. Bei den Mieten sei eine Obergrenze erreicht, „notfalls müssen wir die Mieten deckeln“, so der SPD-Kanzlerkandidat.

Schulz attackierte in der Sendung den AfD-Spitzenkandidaten Alexander Gauland hart: „Ich finde Herr Gauland ist eine schamlose Person, ein schamloser Mann.“ Mit Besorgnis reagierte Schulz auf die aktuell guten Umfragewerte der AfD: „Ich bin bestürzt, dass die AfD so einen starken Zulauf hat“, sagte er. „Die AfD ist eine Partei, die für alles einen Sündenbock hat, aber für nichts eine Lösung.“

Der SPD-Kanzlerkandidat griff zudem Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) scharf an: „Merkel ist schwammig, sie gewinnt die Weltmeisterschaft im Ungefähren“, sagte Schulz in der Sendung. „Was wir in diesem Wahlkampf erlebt haben, ist das Gegenteil von Wahlkampf. Angela Merkel entzieht sich dem Wahlkampf. Sie schadet unserem Land.“

Schulz ging auch hart mit Kreml-Chef Wladimir Putin ins Gericht: „Putin bricht das Völkerrecht“, sagte der SPD-Chef. Zugleich plädierte er dafür, die Kontakte zur Regierung in Moskau nicht abzubrechen: „Man muss mit einer Großmacht reden, sich aber nicht der Großmacht unterwerfen.“

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