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Angela Merkel CDU

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17.03.2017

Schulz-Hype Merkel gibt sich gelassen

Bundeskanzlerin kritisiert das „Hadern“ der SPD mit der Agenda 2010.

Berlin/Saarbrücken – Die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich angesichts des Hypes um SPD-Herausforderer Martin Schulz betont gelassen gezeigt. Sie sei nicht nervös, sagte sie der „Saarbrücker Zeitung“ (Freitag). „Wettbewerb belebt das Geschäft“. Es sei zudem immer klar gewesen, dass die SPD bei ihren „sehr mäßigen“ Umfragewerten noch Luft nach oben habe.

Merkel kritisierte Schulz‘ Konzept für ein Arbeitslosengeld Q. „Ich teile das Ziel der Qualifizierung, nicht aber die Methode“, sagte sie. Die Hauptfrage müsse sein, wie man lebenslanges Lernen im Betrieb organisiere, damit Menschen gar nicht erst arbeitslos würden. Weiterbildung von außen laufe immer Gefahr, in die falsche Richtung zu gehen.

Die Kanzlerin sagte, sie staune, „dass auch Martin Schulz sich wieder an der Agenda 2010 abarbeitet“, obwohl diese Reformen vielen Bürgern neue Chancen eröffnet hätten. „Die SPD kommt aus dem Blick zurück nicht raus“.

Ihr komme es darauf an, dass man sich Gedanken um künftige Arbeitsplätze und den Wohlstand von Morgen mache. Merkel: „Deutschland 2025 ist wichtiger als das unablässige Hadern der SPD mit der Agenda 2010“.

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