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Uwe Schünemann

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31.05.2012

Extremismus Schünemann will Abwehrzentrum

Aus den NSU-Morden müsse die Politik lernen vorausschauend zu handeln.

Hannover – Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) hält das Gemeinsame Abwehrzentrum gegen Rechtsextremismus in Köln und Meckenheim nur für eine Übergangslösung. „Es ist sicherheitspolitisch geboten, dass wir in Deutschland mittelfristig ein Gemeinsames Zentrum zur Abwehr aller extremistischen Gefahren einrichten“, sagte Schünemann der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

Aus den NSU-Morden müsse die Politik lernen, nicht erst zu reagieren, wenn etwas Schlimmes geschehen sei, sondern vorausschauend zu handeln. „Das gilt natürlich auch mit Blick auf linksextremistische Bestrebungen, die immer gewalttätiger und aggressiver werden“, betonte der Minister. „Wir müssen die analytische Kompetenz unserer Sicherheitsbehörden im Kampf gegen rechts- und linksextreme und islamistische Gewalt an einer Stelle effektiv bündeln“, forderte Schünemann.

Die meisten Synergieeffekte sieht der Politiker bei einer Ansiedlung in Berlin, wo bereits das Islamismus-Abwehrzentrum arbeitet.

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