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Wladimir Putin

© Kremlin.ru / CC BY 3.0

18.11.2014

Union Schockenhoff befürchtet neuen Putin-Konflikt in Serbien

Energielieferungen an Serbien als Erpressungspotenzial.

Düsseldorf – Nach Einschätzung der Unionsfraktion wird sich die nächste Krise mit Russlands Präsident Wladimir Putin auf dem Balkan abspielen.

„Es ist zu befürchten, dass Russland die Energielieferungen an Serbien stärker als Erpressungspotenzial nutzen wird“, sagte Fraktionsvize Andreas Schockenhoff (CDU) der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe).

Er sei aber davon überzeugt, dass Serbiens Regierung ihr Land klar auf EU-Kurs halten werde. Das wollten die meisten Menschen in Serbien. Die Westbalkan-Länder wüssten sehr genau, „dass Russland sie nur gegen die EU ausnutzen will, ihnen aber keine langfristige Zukunftsperspektive bieten kann – nicht politisch und schon gar nicht wirtschaftlich“, erklärte Schockenhoff.

Zu den Auswirkungen der Ukraine-Krise meinte Schockenhoff, Europa drohe kein Kalter Krieg, Europa habe einen heißen Krieg. „Wie wollen Sie das anders nennen, wenn ein Staat mit Panzern, schwerer Artillerie und mehreren Militärkonvois kaum mehr getarnt in einen souveränen Nachbarstaat eindringt?“, fragte der Außenexperte der Union.

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