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17.12.2009

Schneiderhan räumte bei Rücktritt fehlende Berichte ein

Berlin – Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, hat in seinem Rücktrittsgesuch an Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg offenbar eingeräumt, dem Minister nicht das komplette Informationsmaterial zum Luftangriff nahe Kundus zur Verfügung gestellt zu haben. Das berichtet das Magazin „Stern“ unter Berufung auf das entsprechende Schreiben Schneiderhans. Darin heiße es: „Sehr geehrter Herr Minister, Sie haben Ihre Erklärung vom 6.11.09 zum Luft-Boden-Einsatz in Kunduz auf der Grundlage des Abschlussberichtes Com-Isaf abgegeben. Andere Zwischenberichte, Berichte und Meldungen wurden Ihnen nicht vorgelegt.“ Über die Frage, ob Akten von Seiten Schneiderhans unterschlagen worden sind, ist es inzwischen zu einem heftigen Streit gekommen. In der Wochenzeitung „Die Zeit“ bezichtigte Schneiderhan Guttenberg der Lüge und bezeichnete seine Aussagen als „ehrenrührig“. Er habe nicht vorsätzlich gehandelt. Der Minister wies die Vorwürfe im
Bundestag am Mittwoch zurück.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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