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Carsten Schneider

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28.09.2017

Schneider SPD muss sich tiefer in der Bevölkerung verankern

„Wir wollen nicht populistisch sein, aber populär.“

Berlin – Die SPD will sich im Bundestag künftig thematisch auf alltagsrelevante Themen konzentrieren: „Die SPD muss sich tiefer als bisher in der Bevölkerung verankern, deren Themen im Parlament ansprechen“, sagte Carsten Schneider, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, der „Welt“ (Freitag).

„Wir haben zu wenig Leute und wir sind zu schwach, um uns um Orchideen-Themen zu kümmern.“ Er fügte hinzu: „Wir wollen nicht populistisch sein, aber populär.“

Als künftige Oppositionskraft werde die SPD „zuspitzen“ und die kommende Bundesregierung „unter Druck setzen“, kündigte Schneider an. Man müsse dabei „schnell und schlagkräftig agieren“. Die Sozialdemokraten wollten „eine seriöse Alternative zur künftigen Bundesregierung sein“, sich in dieser Hinsicht „also deutlich von Linken und AfD abheben“.

Die SPD-Fraktion werde die Regierung kontrollieren und realistische Gegenvorschläge präsentieren, sagte Schneider: „Der Bundestag braucht wieder eine wahrnehmbare Opposition, daran hat es in den letzten vier Jahren gemangelt.“

Seine eigene Aufgabe als Erster „PGF“ beschrieb Schneider damit, er wolle die Fraktion „gut organisieren“ und Fraktionschefin Andrea Nahles „den Rücken frei halten“.

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