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Niedersachsens Bode weist Kritik zurück

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30.03.2012

Schlecker-Debatte Niedersachsens Bode weist Kritik zurück

„Geld für etwas auszugeben, dass nicht funktioniert, macht keinen Sinn“.

Bremen – Nach dem Scheitern einer Auffanglösung für Tausende Schlecker-Mitarbeiter am Widerstand der FDP hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode das Veto seiner Partei verteidigt. „Geld für etwas auszugeben, dass nach gutachterlicher Einschätzung nicht funktioniert, macht keinen Sinn“, sagte der FDP-Politiker am Freitag im Nordwestradio von Radio Bremen und dem NDR. Die Wirtschaftsprüfer hätten die Perspektiven der insolventen Drogeriemarktkette negativ beurteilt.

Zudem habe Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz die Liquiditätsplanungen des Unternehmens nach unten korrigiert, sagte Bode. Kein Einzelhändler oder Existenzgründer hätte unter diesen Umständen eine Bürgschaft des Landes erhalten. Bode kündigte an, in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit nach individuellen Lösungen für die Schlecker-Mitarbeiter in Niedersachsen zu suchen.

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