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Insolvenzantrag eingegangen

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23.01.2012

Schlecker Insolvenzantrag eingegangen

Ablauf des Verfahrens sollte noch am Montag besprochen werden.

Ulm/Berlin – Die Drogeriekette Schlecker hat am Montag Insolvenz beim Amtsgericht Ulm angemeldet. “Der Antrag ist per Fax eingegangen”, sagte ein Gerichtssprecher. Im Laufe des Tages werde der Originalschriftsatz erwartet. Dann solle darüber beraten werden, wie das Verfahren ablaufen soll. Unter anderem müsse dann die Frage geklärt werden, wer als Insolvenzverwalter in Betracht komme.

Das Ehinger Unternehmen hatte am Freitag angekündigt, dass es einen Antrag auf Planinsolvenz einreichen wolle. Neben dem Insolvenzantrag soll dazu gleichzeitig ein Sanierungskonzept vorgelegt werden. Ziel sei es, einen großen Teil des Filialnetzes und der Mitarbeiter zu erhalten. Schlecker ist mit inzwischen knapp über 7.000 Märkten und etwa 30.000 Mitarbeitern die größte Drogeriekette Deutschlands.

Die Dienstleistungsgwerkschaft ver.di will zunächst einmal klären, wie die von Schlecker bevorzugte Planinsolvenz mit Einbeziehung des bisherigen Managements ablaufen soll. “Wir sind da in der juristischen Prüfung”, sagte eine Sprecherin auf dapd-Anfrage. Ver.di wolle sich in das Verfahren einbringen und “das Beste für die Schlecker-Beschäftigten” herausholen.

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