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Thomas de Maizière

© Martin Rulsch / CC BY-SA 4.0

10.05.2017

Fall Franco A. De Maizière schließt weitere Konsequenzen nicht aus

„Das war eine krasse Fehlentscheidung.“

Düsseldorf – Im Fall des unter Terrorverdacht in Haft sitzenden Oberleutnants Franco A., der erfolgreich einen Asylantrag gestellt hatte, schließt Bundesinnenminister Thomas de Maizière weitere Konsequenzen für die künftigen Asylverfahren nicht aus.

„Das war eine krasse Fehlentscheidung“, sagte de Maizière der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). Er habe das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge „angewiesen, eine sehr strenge Überprüfung vorzunehmen“, sagte der Minister. Jedes andere Verfahren, an dem die Entscheider im Fall A. beteiligt waren, werde penibel auf Fehler untersucht.

„Wir wollen darüber hinaus aber auch wissen, ob es Fehler im System gibt“, so der Minister. Deshalb würden stichprobenartig je tausend positive Bescheide von Syrern und von Afghanen unter die Lupe genommen. Ein erster Zwischenbericht über diese Prüfung werde schon Mitte des Monats vorliegen. „Auf dieser Grundlage wird dann über mögliche Veränderungen in den Verfahren oder andere Konsequenzen zu reden sein“, sagte der CDU-Politiker.

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