Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

14.04.2010

Schilder-Hersteller kritisieren Verkehrsminister Ramsauer

Berlin – Die Hersteller von Verkehrszeichen haben den Beschluss von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kritisiert, den bislang vorgeschriebenen Austausch der Schilder zu beenden. „Der Verkehrsminister ist eingeknickt“, sagte Bernhard Kunz vom Industrieverband Straßenbau dem „Tagesspiegel“. Kunz vertritt die mittelständisch geprägten Unternehmen der Branche mit insgesamt etwa 1.000 Beschäftigten.

„Die wirklichen Schuldigen sind die Kommunen“, kritisierte Kunz. „Die haben nun weiter Schrott an den Straßen stehen.“ Der Verweis auf deren Finanzlage sei ein „Totschlagargument“. Städten und Gemeinden sei es in den vergangenen 18 Jahren nicht immer so schlecht gegangen, dass sie die Zeichen in dieser Zeit nicht hätten austauschen können. „Wenn es bei den alten Schildern bleibt, ist womöglich die Verkehrssicherheit in Gefahr, vor allem nachts“, warnte er. Viele seien ausgeblichen und reflektierten Licht nicht mehr ausreichend.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/schilder-hersteller-kritisieren-verkehrsminister-ramsauer-9710.html

Weitere Nachrichten

Internet Cafe

© Subhi S Hashwa / gemeinfrei

Gesetzentwurf W-Lan-Betreiber werden von allen Haftungsrisiken befreit

Die Bundesregierung will mit einem neuen W-Lan-Gesetz die Haftungsrisiken für Betreiber offener Funknetze weiter senken. Besitzer von Cafés oder Hotels ...

Flüchtlinge

© ververidis / 123RF Lizenzfreie Bilder

NRW CDU lehnt pauschalen Abschiebestopp nach Afghanistan ab

Die nordrhein-westfälische Landtagsfraktion der CDU kritisiert, dass sich das Land Nordrhein-Westfalen nicht an dem letzten Sammel-Charter mit ...

Parlament Griechenland

© Gerard McGovern / CC BY 2.0

Wirtschaftsweiser Athen muss Akzeptanz für Reformen schaffen

Der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph M. Schmidt, hat die griechische Regierung aufgefordert, endlich zu den nötigen Reformen zu stehen, um die ...

Weitere Schlagzeilen