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Ermittlungen zu „Waldhof-Havarie eingestellt

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15.02.2013

Staatsanwaltschaft Ermittlungen zu „Waldhof“-Havarie eingestellt

Sechs Personen werden insgesamt 110.000 Euro an die Staatskasse zahlen.

Koblenz – Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zur Havarie des Säuretankers „Waldhof“ gegen Geldauflagen eingestellt. Sechs Personen, die für die Beladung des Schiffes verantwortlich waren, werden insgesamt 110.000 Euro an die Staatskasse zahlen, wie der Leitende Oberstaatsanwalt Harald Kruse am Freitag in Koblenz mitteilte. Sie gehören zur Besatzung und zur Reederei.

Eine Untersuchungskommission war zu dem Schluss gekommen, dass sich die schwere Schwefelsäure in den Tanks der „Waldhof“ aufschaukelte und das Schiff dadurch instabil wurde. In Verbindung mit der starken Strömung beim Rheinhochwasser am 13. Januar 2011 führte dies laut den Experten zu der Havarie. Die Gefahr hätte nach Ansicht der Gutachter und der Strafermittler beim Beladen erkannt werden müssen.

Nach dem Kentern lag die 110 Meter lange „Waldhof“ einen Monat lang im Rhein, weil sich die Bergung sehr kompliziert gestaltete. Ein Besatzungsmitglied war beim Kentern des Tankers ums Leben gekommen, ein weiteres wurde von Bord gerissen und bis heute nicht gefunden.

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