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Wolfgang Schäuble

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08.11.2015

Schäuble Müssen Familiennachzug begrenzen

Die Aufnahmekapazität des Landes sei nicht unbegrenzt.

Berlin – Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, den Familiennachzug von syrischen Flüchtlingen zu begrenzen. Wenn Kriegsflüchtlinge nicht individuell verfolgt würden, „kann man den Familiennachzug ausschließen. Und wir müssen natürlich den Familiennachzug begrenzen“, sagte Schäuble im „Bericht aus Berlin“.

Damit stellte er sich hinter die Forderungen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und des bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU). Die Aufnahmekapazität des Landes sei nicht unbegrenzt, so der Finanzminister weiter. „Infolgedessen ist es eine notwendige Maßnahme, dass man im Einzelnen prüft“, sagte er.

Er halte den Vorschlag von Minister de Maizière für „eine notwendige Entscheidung“. „Und ich bin sehr dafür, dass wir sehr rasch uns darüber in der Koalition verständigen.“

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