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Eiskunstlauf Savchenko/Szolkowy hoffen auf schnelle Rückkehr

Chemnitzer Eiskunstlauf-Weltmeister reisen zu weiteren Untersuchungen aus Sheffield ab.

Sheffield – Am Tag nach ihrer ersten Absage bei einem großen Wettbewerb war von den Eiskunstlauf-Weltmeistern Aljona Savchenko und Robin Szolkowy in der Eishalle von Sheffield weit und breit nichts zu sehen. Dafür hatte das deutsche Arzt- und Physiotherapieteam alle Hände voll zu tun, mussten die Kollegen doch zwischen Savchenkos Hotelzimmer und der Eishalle hin und her pendeln. Wenn sie von den anderen deutschen Läufern gerade nicht gebraucht wurden, kurierten sie den schmerzenden linken Oberschenkel der 28-Jährigen. Das allerdings genügte der zierlichen Blondine dann doch nicht. Sie packte eher als geplant die Koffer. “Das Paar hat sich entschieden, bereits am Freitag abzureisen und nicht bis Montag zu bleiben”, sagte die Vizepräsidentin der Deutschen Eislauf-Union, Elke Treitz.

Savchenko soll in Chemnitz noch einmal näher untersucht werden, ein Ultraschalltermin steht vor dem Wochenende an. Daher steigt das Paar am Freitag bereits gegen sechs Uhr in den Flieger von London über Frankfurt nach Dresden.

Die dreimaligen Weltmeister wollen so schnell wie möglich auf das Eis zurückkehren, beginnt doch am 2. Februar eine finanziell lukrative Schaulauf-Tournee in der Schweiz. 70.000 bis 80.000 Euro sollen die Auftritte in Zürich und Lausanne den viermaligen Europameistern einbringen. Dieses Geld brauchen sie zum Beispiel, um ihren Trainer Ingo Steuer zu bezahlen, der aufgrund seiner Stasi-Vergangenheit nicht aus staatlichen Töpfen entlohnt wird.

Der Weltverband ISU deutete in Sheffield an, dass dem Paar nicht zwingend eine Sperre droht, sollte es nach der EM-Absage an Showveranstaltungen teilnehmen. “Der Fall liegt anders als bei Pluschenko im Jahr 2010″, sagte ISU-Sportdirektor Peter Krick. Der russische Olympiasieger Jewgeni Pluschenko hatte damals die WM mit einem ärztlichen Attest abgesagt, in dem er für zwei Wochen für sportunfähig erklärt worden war. Während dieser Zeit trat er aber bei Schaulaufen auf. Daraufhin wurde er gesperrt. Das Attest des deutschen Mannschaftsarztes Stefan Pfrengle erklärte Savchenko aber nur für fünf bis sieben Tage sportunfähig. Daher scheint einer Teilnahme der Sachsen an den Shows im Februar zumindest von ISU-Seite nichts im Wege zu stehen.

26.01.2012 © dapd / newsburger.de

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