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Thilo Sarrazin
© Richard Hebstreit / CC BY 2.0

"Deutschland schafft sich ab" Sarrazin wehrt sich gegen Rassismus-Vorwurf

„Das ist meine innere Überzeugung.“

Berlin – Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin wehrt sich gegen den Vorwurf des Rassismus. „Ich bin kein Rassist“, sagte Sarrazin der „Welt am Sonntag“ und „Berliner Morgenpost“. Auf den Einwand, dass er Zustimmung vom rechten Rand bekomme, sagte er: „Meine Hoffnung sei, dass die vorhandenen demokratischen Parteien Befürchtungen, Bedenken und Sorgen großer Bevölkerungsteile aufnehmen, ohne die Probleme zu verdrängen oder jene diffamieren, die diese Realitäten ansprechen.“

Er sei genau das, als was er sich in seinem neuen Buch mit dem Titel „Deutschland schafft sich ab“ bezeichne: „Ein Verfechter eines modernen, nach vorne weisenden Sozialstaates, der für maximale Chancengleichheit und ein vernünftig zu verwirklichendes Maß an sozialer Gerechtigkeit ist.“

Von dieser Position lasse er sich auch nicht durch Beifall aus der falschen Ecke abbringen. „Das ist meine innere Überzeugung“, sagte Sarrazin.

29.08.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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