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„Sarko hat sich durchgesetzt… Na denn!

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28.03.2012

EnBW-Affäre „Sarko hat sich durchgesetzt… Na denn!“

Frankreichs Präsident hatte beim EnBW-Deal angeblich seine Hand im Spiel.

Stuttgart – Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy hatte nach einem Bericht der „Stuttgarter Zeitung“ beim EnBW-Deal die Finger im Spiel. Das ergebe sich aus etwa 1.000 Seiten E-Mail-Korrespondenz mit Anwälten der Kanzlei Gleiss-Lutz, die die Investmentbank Morgan Stanley dem EnBW-Untersuchungsausschuss wenige Tage vor der Vernehmung ihres Deutschlandchefs Dirk Notheis nachträglich zur Verfügung gestellt habe, berichtet die Zeitung in ihrer Donnerstagausgabe.

In der Nacht der Entscheidung zum Kauf des knapp fünf Milliarden teuren EnBW-Aktienpakets vom französischen Energiekonzern EdF durch das Land Baden-Württemberg habe ein Anwalt an einen Kollegen von Notheis geschrieben: „Sarko hat sich durchgesetzt… Na denn!“ Dies beziehe sich auf ein Veto des Pariser Industrieministers, das der Präsident in letzter Minute ausgeräumt haben soll. Eine Sprecherin der Bank sagte demnach, die Mails seien wegen unterschiedlicher Kennungen zunächst nicht erfasst worden.

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