Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Blick über Moskau mit dem Kreml

© über dts Nachrichtenagentur

18.02.2015

Sanktionen gegen Russland Grünen-Chef Özdemir für „spürbare Verschärfung“

„Was auf den Tisch muss, ist eine spürbare Verschärfung der Sanktionen.“

Berlin – Grünen-Chef Cem Özdemir hat nach dem Fall der ostukrainischen Stadt Debalzewe eine härtere Gangart gegenüber Russland gefordert.

„Was auf den Tisch muss, ist eine spürbare Verschärfung der Sanktionen. Der Ausschluss ausgewählter russischer Banken aus dem Zahlungsverkehrssystem Swift wäre ein Schritt, gepaart mit einer starken humanitären und wirtschaftlichen Hilfe für die Ukraine“, sagte Özdemir dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagsausgabe).

Man müsse schon viel Optimismus aufbringen, um dem zweiten Abkommen von Minsk noch viele Chancen zu geben. Während Putin dort verhandelt habe, habe er weiter fleißig Waffen in die Ostukraine geliefert und den Separatisten den Rücken zur Einnahme von Debalzewe freigehalten. „Das muss Europa auch zur Kenntnis nehmen“, sagte Özdemir.

Das russische Waffenarsenal sei gut gerüstet. „Ich habe meine Zweifel, dass eine Defensivbewaffnung der Ukraine da dagegen halten kann“, sagte der Grünen-Chef zu möglichen Waffenlieferungen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/sanktionen-gegen-russland-oezdemir-fuer-spuerbare-verschaerfung-78759.html

Weitere Nachrichten

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Rainer Arnold  und Frank Walter Steimeier

© Dirk Baranek / CC BY 2.0

SPD Union kündigt Verteidigungs-Konsens auf

Im Streit um die Reform der Parlamentsrechte bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirft die SPD dem Koalitionspartner Union einen "tiefen Bruch der ...

Weitere Schlagzeilen