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03.02.2010

Safer Internet Day: So schützen Sie sich vor Spam

(openPR) – Anlässlich des Safer Internet Day 2010 warnt eleven, führender deutscher E-Mail-Sicherheitsdienstleister, vor den Gefahren von Spam und anderen unerwünschten oder gefährlichen E-Mails für Privatnutzer. Jeden Tag verstopfen über 3.000 unterschiedliche Spam-Kampagnen die E-Mail Postfächer, über 90 Prozent aller E-Mails sind heute Spam. Allein im Jahr 2009 hat sich das tägliche Spam-Aufkommen erneut verdoppelt. Das hohe Spam-Aufkommen führt dazu, dass erwünschte Nachrichten verloren gehen.

Der Grund: In der Spam-Flut werden sie übersehen oder sie werden von einem falsch eingestellten Spam-Filter aussortiert. Darüber hinaus werden Spam-artig verbreitete E-Mails zunehmend eingesetzt, um Viren zu verbreiten, Passwörter oder andere persönliche Daten auszuspionieren und Privatrechner ohne Wissen ihrer Nutzer illegalen Netzwerken (Botnets) hinzuzufügen, die wiederum dem Spam-Versand dienen. Zum Safer Internet Day 2010 am 9. Februar hat eleven daher acht Tipps zusammengestellt, mit deren Hilfe sich E-Mail-Nutzer vor Spam schützen können:

1. Nutzen Sie in jedem Fall einen Spam-Filter. Viele E-Mail-Provider bieten integrierte oder optionale Spam-Filter an – zum Teil allerdings kostenpflichtig. Darüber hinaus gibt es auch kostenfreie Angebote für Privatanwender (zum Beispiel Spamfence.net von eleven). Bei der Auswahl eines Filters sollten Sie nicht nur auf eine hohe Erkennungsrate (über 99%) achten – es dürfen auch möglichst keine wichtigen E-Mails fälschlich als Spam aussortiert werden (False Positives).

2. Veröffentlichen Sie Ihre E-Mail-Adressen nicht im Internet oder, wenn, dann verfremdet, z. B. „Hans.Mustermann at beispiel.de“. So verhindern Sie, dass automatische Suchprogramme ihre Adresse finden und für Spam-Kampagnen nutzen können.

3. Achten Sie in sozialen Netzwerken wie StudiVZ oder Facebook, in Online-Foren oder Communities darauf, dass nur Nutzer ihre E-Mail-Adresse sehen können, bei denen Sie dies wollen. Auch hier suchen Spammer gern nach Adressen.

4. Wählen Sie für Ihren E-Mail-Account eine möglichst ungewöhnliche und schwer zu erratende Adresse. Spammer generieren automatisch E-Mail-Adressen und probieren diese aus. Je ungewöhnlicher Ihre E-Mail-Adresse ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie erraten wird.

5. Spammer sind darauf angewiesen, dass der Empfänger antwortet – auch zur Verifizierung automatisch generierter E-Mail-Adressen. Antworten Sie daher nie auf eine Spam-E-Mail, selbst wenn es einen vermeintlichen Link zum Abbestellen gibt. Der Spammer weiß dann, dass Ihre Adresse existiert und aktiv ist und wird sie dann mit E-Mail-Müll überfluten.

6. Wer viele Beiträge in Foren und Communities schreibt, in denen er seine E-Mail-Adresse registrieren muss, sollte auf Wegwerf-E-Mail-Adressen ausweichen, die kostenlos erhältlich und nur kurze Zeit gültig sind. Damit wird die eigentliche E-Mail-Adresse vor dem Zugriff von Spammern geschützt.

7. Viele Newsletter und Werbe-E-Mails enthalten Bilder. Wenn diese im E-Mail-Programm angezeigt werden sollen, müssen diese heruntergeladen werden. Ist die automatische Download-Funktion des E-Mail-Programms (z. B. Outlook) eingeschaltet, kann die eigene E-Mail-Adresse als aktiv erkannt werden. Daher ist es ratsam, den automatischen Download von Bildern im E-Mail-Programm zu deaktivieren.

8. Urheber von Spam- aber auch Malware-E-Mails nutzen zunehmend populäre Anlässe und Ereignisse als Vorwand für betrügerische E-Mails. Deshalb sollten E-Mail-Nutzer an bestimmten Tagen besonders aufmerksam auf verdächtige E-Mails achten. Unter www.spam-kalender.de werden Ereignisse mit erhöhter Spam-Gefahr aufgelistet.

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