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Flüchtlings Erstaufnahmelager Jenfelder Moorpark

© An-d / CC BY-SA 3.0

25.04.2017

Sachsen-Anhalt Zahl der Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte bleibt hoch

Einen Übergriff stufen die Behörden sogar als versuchten Totschlag ein.

Halle – Die Zahl der Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte in Sachsen-Anhalt bleibt hoch. Das Innenministerium registrierte im vergangenen Jahr 60 derartige Delikte, berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstagausgabe). Die Zahl ist damit gegenüber dem Vorjahr (71) nur leicht zurückgegangen, wie aus einer Statistik des Ministeriums hervorgeht.

Die meisten Vorfälle gab es in Magdeburg (sechs), gefolgt von Merseburg und Wittenberg (jeweils fünf). Die Statistik erfasst alle Arten von Straftaten gegen Unterkünfte und Wohnungen von Asylbewerbern, sowohl Beschädigungen von Gebäuden als auch Attacken auf Bewohner, etwa Körperverletzungen, Beleidigungen und Bedrohungen.

Einen Übergriff stufen die Behörden sogar als versuchten Totschlag ein: Am 26. Februar vorigen Jahres war auf eine noch nicht bewohnte Unterkunft in Gräfenhainichen (Kreis Wittenberg) geschossen worden, während sich zwei Wachmänner in dem Haus aufhielten.

Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) verurteilte die Attacken scharf: „Es handelt sich hierbei nicht nur um Angriffe auf jeden Menschen im Einzelnen, sondern es sind auch Angriffe auf die Menschenwürde“.

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