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05.08.2011

Saarlands Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer will keine Alibi-Frau sein

Berlin – Saarlands designierte Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will keine Alibi-Frau in ihrem Kabinett sein. Fünf Tage vor ihrer Wahl im Landtag erklärte sie in einem Interview mit „Bild-Saarland“: „Eine Politik, die der Meinung ist, eine Ministerpräsidentin ersetzt alle Frauen in der Regierung, ist nicht meine Vorstellung.“

Die Sanierung des maroden Landeshaushalts bezeichnet die künftige Regierungschefin als ihre vorrangige Aufgabe. Trotzdem will sie nicht allen Vorschlägen aus einem Spar-Gutachten folgen, das die alte Landesregierung noch in Auftrag gegeben hatte.

Kramp-Karrenbauer: „Klar ist, dass wir dem Vorschlag, 600 Stellen bei der Polizei zu streichen, nicht folgen werden. Das ginge an die Substanz der Inneren Sicherheit.“

Ihrem Vorgänger Peter Müller wünscht sie, „dass er beruflich ein Betätigungsfeld findet, das seinen hohen intellektuellen Fähigkeiten entspricht.“

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