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15.10.2009

S-Bahn Mord Obduktion – Brunner starb an 22 Verletzungen

München – Dominik Brunner, der vor etwa einem Monat in München von zwei Jugendlichen ermordet wurde, starb offenbar an mehr als 20 Verletzungen. Einem vorläufigen Obduktionsergebnis der Gerichtsmedizin zufolge hatte der ermordete Geschäftsmann insgesamt 44 Verletzungen aufgewiesen. Oberstaatsanwältin Barbara Stockinger bestätigte „22 sehr schwere Verletzungen, die in ihrer Gesamtheit zum Tod geführt haben“, weiterhin 22 leichte Verletzung wie Prellungen oder Kratzer. Eine einzelne Verletzung könne somit als Todesursache ausgeschlossen werden, auch eine Gehirnblutung, einen Herzinfarkt oder einen Schädelbruch habe das Opfer nicht erlitten.

Die beiden 17- und 18 Jährigen befinden sich derzeit wegen Mordes in Untersuchungshaft, ein Weiterer ist wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchter räuberischer Erpressung in Gewahrsam genommen. Stockinger zufolge werden die zuständigen Behörden „schnellstmöglich Anklage erheben“. Im Vorfeld dazu soll ein forensisch-psychiatrisches Gutachten der Täter angefertigt werden, dass deren Schuldfähigkeit beurteilen soll.

Der 50-Jährige hatte sich schützend vor eine Gruppe Kinder gestellt, als die zwei Jugendlichen die Jüngeren angreifen wollten. Der dritte Jugendliche war davon gelaufen, bevor seine Freunde auf den Erwachsenen losgingen. Bundespräsident Horst Köhler hat Brunner für seinen Einsatz posthum mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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