Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

RWE Essen

© Wiki05 / gemeinfrei

04.12.2015

Konzernchef RWE will mehr Windparks in NRW bauen

Terium: Lage der konventionellen Kraftwerke dramatisch.

Köln – Der RWE-Konzern will seine Investitionen in erneuerbare Energien ausweiten und dabei auch einen Fokus auf NRW legen. „Viele der Windkraftanlagen an Land, in die wir investieren, werden in NRW stehen“, sagte Konzernchef Peter Terium dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitagausgabe).

Zudem sei vorgesehen, bei Windparks auf dem Meer größere Anteile selbst zu behalten. Bisher hatte RWE wegen der knappen Finanzmittel bei See-Windparks stark auf Partner gesetzt.

Die Lage der konventionellen Kraftwerke nannte Terium „dramatisch“. Bei einem Strompreis von 27 Euro pro Megawattstunde, wie er sich abzeichne, könne nirgends wirtschaftlich Strom produziert werden.

Der Konzern hatte neue Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe für den Bereich angekündigt. Terium sagte auf die Frage, ob man betriebsbedingte Kündigungen ausschließen könne, man habe den festen Willen, über eine interne Job-Börse und sozialverträgliche Maßnahmen größere Härten zu vermeiden.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/rwe-will-mehr-windparks-in-nrw-bauen-91886.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen