newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

RWE prüft Klage gegen Brennelementesteuer
© dts Nachrichtenagentur

RWE prüft Klage gegen Brennelementesteuer

Essen – Die Atombranche will ihren Widerstand gegen die Brennelementesteuer trotz längerer Laufzeiten für Kernkraftwerke offenbar nicht aufgeben. Eine Klage sei noch nicht vom Tisch, erklärte Deutschlands größter Stromproduzent RWE. „Die Steuer trifft uns hart“, sagte RWE-Vizechef Rolf Martin Schmitz im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“. Über juristische Schritte werde der Konzern „im Zusammenhang mit einer Gesamtbewertung des beschlossenen Pakets entscheiden“.

Die Steuer von jährlich 2,3 Milliarden Euro gilt als einer der wichtigsten Posten zur Haushaltssanierung im Ressort von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). In der Energieindustrie werden schon Tage nach der Entscheidung Zweifel laut, ob die beschlossene Laufzeitverlängerung von acht Jahren für alte Meiler und 14 für neue für den Umbau der Branche ausreicht. „Wir hatten uns längere Laufzeiten gewünscht“, sagt Schmitz. Technisch sei mehr möglich, das zeigten die Laufzeiten baugleicher Meiler im Ausland.

Der Konzern hält eine zweite Laufzeitverlängerung in einigen Jahren für möglich: „In acht Jahren wird man analysieren müssen, ob wir beim Umbau der Energiebranche weit genug gekommen sind“, sagte Schmitz weiter. „Weder die Energieszenarien, noch das Konzept der Regierung haben mich zuversichtlicher gemacht, dass ein schneller und radikaler Umstieg allein auf erneuerbare Energien technisch machbar, zuverlässig und auch noch bezahlbar ist.“

08.09.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Bauwirtschaft Tarifverhandlungen werden vertagt

Die Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen für die rund 890.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wurden vertagt. In der rund 10stündigen Verhandlung ist es unter anderem gelungen, sich auf einen Fahrplan für die weiteren Verhandlungen zu verständigen. ...

Thomas-Cook-Pleite Staat kommt billiger davon als gedacht

Die Entschädigungen für Kunden des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook kosten den Staat deutlich weniger als erwartet. Statt der von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) geschätzten 225 Millionen Euro hat das Thomas Cook Bundportal, das für die ...

Bauernprotest droht Abschlussbericht erzürnt Landwirte

ZDK Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 ist der falsche Weg

E-Fahrzeuge ZDK begrüßt Verlängerung der Innovationsprämie

DB Cargo-Chefin Nikutta China-Geschäft boomt wie nie

Willkommen im Club! Die Zusatzangebote der großen Online-Shops

Gewerkschaft Deutscher Lokführer GDL-Chef Weselsky für Personalabbau bei der Bahn

Hartges „Das ist kein Öffnungs-, sondern ein Schließungsplan“

Nachtzug-Geschäft Deutsche Bahn kauft keine neuen Schlafwagen

Autoexperte Das Apple-Auto wird es nicht geben

Corona-Pandemie Krankenhausärzte warnen vor Kliniksterben

Bericht Beschwerden über Airlines erreichen Rekordniveau

Schleppende Versorgung Wachsende Kritik an Corona-Impfstoffherstellern

Handelsverband Lockdown „Katastrophe“ für den niedersächsischen Handel

Corona-Pleiten 60 Prozent mehr Insolvenzgeld überwiesen als im Vorjahreszeitraum

Nah- und Fernverkehr Mehr als ein Drittel aller Bahnsteige der Bahn nicht barrierefrei

Coronavirus GDL-Chef Weselsky fordert Impfvorrang für Bahnbeschäftigte

SPD Fraktionschef fordert Staatseinstieg bei Thyssenkrupp

Gastronomie Aus Novemberhilfen müssen Winterhilfen werden

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »