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Hacker spionieren Regierungscomputer aus

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28.02.2013

"MiniDuke" Hacker spionieren Regierungscomputer aus

Sicherheitslücke im Programm Adobe Reader.

Moskau – Unbekannte Hacker haben in der vergangenen Woche mit einer neuen Schadsoftware namens „MiniDuke“ die Computernetzwerke mehrerer europäischer Regierungen und internationaler Organisation angegriffen. Das teilte das russische Internetsicherheitsunternehmen Kapersky Lab in einer Erklärung mit.

In einem neuen Forschungsbericht von Kapersky Lab wird die Malware analysiert, die sich eine Sicherheitslücke im Programm Adobe Reader zunutze macht, wie die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti am Donnerstag berichtete. Ziel der Hacker-Angriffe seien demnach Regierungsinstitutionen in der Ukraine, Belgien, Portugal, Rumänien, Tschechien und Irland sowie eine Reihe von Forschungsinstituten gewesen.

„Das ist eine sehr ungewöhnliche Attacke“, sagte Firmenchef Eugene Kapersky. Diese Art der Programmierung von Schadsoftware sei vor allem Ende der 1990er bis Anfang der 2000er-Jahre verwendet worden, sei aber mit modernen Techniken verfeinert worden und dadurch besonders gefährlich.

In den vergangen Wochen und Monaten war es vermehrt zu aufsehenerregenden Hacker-Attacken gekommen. Unter anderem waren der Kurznachrichtendienst Twitter, der Softwareriese Microsoft, Zeitungen wie die „Washington Post“ und die Unternehmen EADS und ThyssenKrupp angegriffen worden. Für die Attacken wurde meist China verantwortlich gemacht.

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