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09.03.2010

Rund 50 Amokdrohungen an Hamburger Schulen nach Vorfall von Winnenden

Hamburg – Ein Jahr nach dem Amoklauf von Winnenden vom 11. März 2009 muss die Hamburger Polizei rund 50 Amokdrohungen zählen. Bereits vier Monate nach dem Vorfall gab es 24 Ankündigungen eines Amoklaufes. „Die Statistik für das gesamte Jahr liegt zwar noch nicht vor. Sie können aber davon ausgehen, dass noch einmal so viele hinzugekommen sind“, sagte Christian Böhm, Leiter der Hamburger Beratungsstelle Gewaltprävention (BSG), gegenüber der „Welt“. Deswegen werden die Schulen der Hansestadt nun aufgefordert schulinterne Krisen-Teams aufzustellen. Dies soll bis zum Sommer 2012 geschehen, in den Berufsschulen existiert dieses System bereits. Spezielle Codes und Alarmsignale sollen eine frühzeitige Warnung ermöglichen. Basierend auf den Erfahrungen in Winnenden wurden von der Hamburger Polizei bereits Pläne für den Ernstfall erstellt. Regelmäßig üben die Beamten in leer stehenden Schulen für den Ernstfall. Ein mobiles Einsatzkommando steht auch bereit.

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