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Kampfhubschrauber "Tiger"

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26.06.2013

Rüstungsindustrie Ausschuss stoppt Hubschrauber-Geschäft

Rüstungsprojekt von de Maizière ist somit vorerst unterbunden.

Berlin – Der Verteidigungsausschuss des Bundestages hat ein umstrittenes Hubschrauber-Geschäft zwischen dem Verteidigungsministerium und der Industrie vorerst gestoppt. Es sei zusammen mit den schwarz-gelben Koalitionsparteien beschlossen worden, der Vereinbarung über eine Reduzierung der Stückzahlen für die Hubschrauber NH90 und Tiger nicht zuzustimmen, erklärte der SPD-Verteidigungsexperte Rainer Arnold am Mittwoch. Das Rüstungsprojekt von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) ist somit vorerst unterbunden.

Als Grund für die Entscheidung nannte der Verteidigungsausschuss einen als „geheim“ eingestuften Bericht des Bundesrechnungshofes. Darin werden massive Bedenken gegen die Wirtschaftlichkeit des Projektes laut.

Konkret ging es um die Bestellung von 80 Kampfhubschraubern des Typs „Tiger“ und 122 Transporthubschraubern des Typs „NH90“ im Volumen von 10,3 Milliarden Euro. De Maiziere wollte die Bestellung wegen der Verkleinerung der Bundeswehr um rund 60 Helikopter verringern.

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