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Thilo Sarrazin Rückzug Thilo Sarrazin: Schloss Bellevue vermittelte

Berlin – Der Rückzug von Thilo Sarrazin als Vorstand der Bundesbank ist wesentlich auf diskrete Vermittlung aus Schloss Bellevue zurückzuführen. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, führte der Staatssekretär im Bundespräsidialamt, Lothar Hagebölling, mit Sarrazin das entscheidende Gespräch, das am Ende zum Amtsverzicht des umstrittenen Buchautoren führte. Bundespräsident Christian Wulff (CDU) hatte höchstes Interesse, das von der Bundesbank bereits eingeleitete Verfahren zur Amtsenthebung abzuwenden.

Die Bundesbank zahlt ihrem Vorstand laut „Focus“ für sein Ausscheiden zum 30. September keine Abfindung. Sarrazin ist mit 65 Jahren aber voll pensionsberechtigt und erhält ab Oktober eine monatliche Altersversorgung von rund 10.000 Euro, die auch seine früher erworbenen Ansprüche als Berliner Finanzsenator, Staatssekretär in Rheinland-Pfalz und Beamter im Bundesfinanzministerium abdeckt.

Sein Buch hat sich inzwischen 400.000 mal verkauft und wird in der 8. Auflage gedruckt. Unter Sozialdemokraten nährte der Bundesbank-Rücktritt die Hoffnung, Sarrazin werde sich nun auch aus der SPD verabschieden. Der Partei bliebe dann ein rechtlich riskantes und politisch heikles Ausschlussverfahren erspart.

Die SPD-Spitze hatte in den vergangenen Wochen in mehreren Gesprächen vergeblich versucht, Sarrazin zu Zurückhaltung und Korrektur seiner Äußerungen zu muslimischen Einwanderern und genetischen Prägungen zu bewegen.

11.09.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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