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Loveoarade 2010

© Arne Müseler / CC BY-SA 3.0 DE

27.07.2010

Loveparade-Katastrophe Rücktritt des Duisburger Bürgermeisters gefordert

„So etwas darf man nicht genehmigen.“

Berlin – Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, hat den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) zum Rücktritt aufgefordert.

„Es ist abenteuerlich und unverantwortlich, dieses Gelände mit dieser Eingrenzung als Veranstaltungsort zu wählen – mit einem Tunnel als Fluchtweg, auf dem Gegenverkehr herrscht“, sagte der CSU-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Deswegen wird das Konsequenzen haben. Das ist auch richtig so.“

Er fügte hinzu: „So etwas darf man nicht genehmigen. Wer es doch tut, muss Konsequenzen ziehen. An der Spitze der politisch Verantwortlichen steht der Oberbürgermeister.“ Uhl war als Leiter des Kreisverwaltungsreferats in München selbst elf Jahre lang für die Genehmigung von Großveranstaltungen zuständig.

Bei der Loveparade war am Wochenende eine Massenpanik vor einem Zugangstunnel zum Festgelände ausgebrochen. 20 Menschen kamen dabei ums Leben, mehr als 500 weitere wurden verletzt.

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