Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Kurt Beck

© über dts Nachrichtenagentur

16.01.2013

Kurt Beck Rücktritt als SPD-Chef war am schlimmsten

„Das hat mich sehr getroffen. Aber ich habe meinen Frieden gemacht.“

Mainz – Der scheidende Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, hat seinen erzwungenen Rücktritt vom SPD-Vorsitz als die größte Verletzung seiner politischen Karriere bezeichnet. In seinem letzten Interview als Ministerpräsident sagte Beck der „Bild-Zeitung“ (Mittwochausgabe): „Das hat mich sehr getroffen. Aber ich habe meinen Frieden gemacht.“

Seine schönsten Momente seien dagegen gewesen: „Wenn ich Menschen helfen konnte, die unverschuldet in Not geraten sind, hat mich das glücklich gemacht.“

Generell warnte Beck die Politik davor, „lebensfern und synthetisch“ zu werden. Beck: „Wenn die Zeit für die Begegnung mit den Bürgern fehlt, geht das Verständnis für die realen Probleme verloren. Das kann zu Fehlentscheidungen führen, unter denen dann Menschenleiden müssen.“

Die Chancen von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hält Beck für weiterhin gut. Beck: „Stimmungen wechseln schnell, das Rennen ist offen. Ich setzte aber darauf, dass Rot-Grün die Landtagswahl in Niedersachsen gewinnt.“

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/ruecktritt-als-spd-chef-war-am-schlimmsten-59052.html

Weitere Nachrichten

Jürgen Trittin Grüne

© Bündnis 90 / Die Grünen / CC BY-SA 2.0

Grüne Trittin sieht gute Chancen auf Regierung ohne CDU/CSU

Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin sieht trotz niedriger Umfragewerte seiner Partei Chancen auf eine Regierungsbeteiligung in Berlin. "In den Umfragen ...

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Weitere Schlagzeilen