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Rückgang der Schattenwirtschaft um 1,6 Milliarden Euro

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24.01.2012

Schattenwirtschaft Rückgang der Schattenwirtschaft um 1,6 Milliarden Euro

Gesunkener Beitrag für die gesetzliche Rentenversicherung als Grund genannt.

Tübingen – Der konjunkturelle Aufschwung und sinkende Arbeitslosenzahlen führen nach Einschätzung von Experten zu einem weiteren Rückgang des Schwarzmarktes in Deutschland. Für 2012 wird im Vergleich zum Vorjahr erwartet, dass die Schattenwirtschaft um rund 1,6 Milliarden Euro auf etwa 343 Milliarden Euro sinkt, wie der Ökonom Friedrich Schneider von der Universität Linz und das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung in Tübingen am Dienstag gemeinsam mitteilten.

Diese Prognose hätten Modellschätzungen der Experten ergeben. Sie rechnen in diesem Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent und einem Rückgang der Zahl der Arbeitslosen auf 2,85 Millionen. Ein weiterer Grund sei der seit 1. Januar um 0,3 Punkte auf 19,6 Prozent gesunkene Beitrag für die gesetzliche Rentenversicherung. Diese positiven Entwicklungen ließen die Schattenwirtschaft weiter schrumpfen, hieß es.

Die Experten gehen davon aus, dass die Schattenwirtschaft in diesem Jahr aber nicht so stark abnimmt wie in den beiden Vorjahren. Damals waren Schwarzmarkt und Schwarzarbeit um insgesamt 7,5 Milliarden Euro gesunken.

Im Vergleich mit 21 OECD-Staaten liegt Deutschland den Experten zufolge im Mittelfeld. Es wird erwartet, dass die Schattenwirtschaft aufgrund der wirtschaftlichen Erholung und eines positiven Wachstums des Bruttoinlandsprodukts in den meisten OECD-Ländern weiter zurückgeht.

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